Unsere Störche

Hier erzählen wir die Geschichte der Walldorfer Störche. Walldorf besitzt durch die Werrawiesen ein geeignetes Biotop. Deshalb haben wir 2010 den Entschluss gefasst, den durchziehenden Störchen eine Nisthilfe anzubieten. Die Wahl fiel auf die Kirchenburg.

2021

Storchenberingung nach Bischof-Besuch in Walldorf

Am 29.5.2021 wurden auf der Kirchenburg in Walldorf wieder Störche beringt. Dieses Jahr waren es vier Jungstörche, die mit vereinten Kräften von Kirchgemeinde, Kirchenburgverein und Feuerwehrverein aus luftiger Höhe geholt wurden und durch Klaus Schmidt beringt wurden.

Traditionell bekommen die Tiere Namen, die von Personen stammen, die sich um die Kirchenburg verdient machen.

Nachdem EKM-Bischof Kramer am 27. Mai die nach der Brandkatastrophe wiederaufgebaute Kirche in Walldorf besucht hat und mit der Gemeinde eine Andacht gefeiert hat, bekam ein Storch den Namen „Johann Friedrich“ (Ringnummer: XS416).

Die Vorsitzende des Kirchenburgvereins Günther ist Namenspatin für Storch „Sabrina“ (XW417).

„Sebastian“ (XZ417) steht für den Kletterer am 14-Meter hohen Storchenhorst und Gemeindekirchenrat Sebastian Wirth.

Der vierte Storch wurde nach dem seit November eingeführten neuen Pfarrer Heinrich im Bereich Walldorf-Metzels als Willkommensgruß der Kirchgemeinde „Otfried“ (XM415) benannt.

Mit Spannung wird nun das Flüggewerden der Störche erwartet und kann über die Walldorfer Storchen-Webcam (http://walldorfstorch.7cam.eu/storchwalldorf.jpg) beobachtet werden. Wenn sie dann in den Süden fliegen, nehmen sie mit ihren Ringen auch einen Gruß aus Walldorf und den Namen Ihrer Paten mit in die Ferne.

Störche beringen

Johann Friedrich

Sebastian

 

Der Nachwuchs

2020

Auch in diesem Jahr hat unser Storchenpaar Nachwuchs bekommen. Am Pfingstwochenende fand die inzwischen alljährliche Beringungsaktion statt. Mit vereinten Kräften haben Kirchgemeinde, Kirchenburgverein und Feuerwehrverein die zwei Jungstörche in luftiger Höhe beringt. 
Auch die Namenspaten für den Storchennachwuchs sind gefunden. In diesem Frühjahr ruhte wie überall das kulturelle Leben auch auf der Kirchenburg - keine Gottesdienste, keine Konzerte und keine Führungen. Die Namen der Störche sollen an dieses sehr spezielle Jahr erinnern. Deshalb heißen sie Christian und Alexander nach den Protagonisten der Corona-Krise: Christian Drosten und Alexander Kekulé. 
Nun erwacht auch die Kirchenburg langsam wieder. Gottesdienste werden wieder gefeiert, für Besucher ist die Kirchenburg täglich von 10 – 18 Uhr geöffnet und auch Führungen sind auf Anfrage unter Einhaltung der Hygieneregeln bis 15 Personen möglich. Die heranwachsenden Störche betrachten all dies von oben.
Sollte sich in den nächsten Jahren herausstellen, dass es sich um Storchendamen handelt, so sind die weiblichen Namensformen anzuwenden.

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2019

„Ach nein, das haut mich ja um!“
Zitat: Ministerpräsident Bodo Ramelow am 2. Juni beim Anblick der Störche auf der Walldorfer Kirchenburg!
Am Morgen des 7. Juni wurde der Walldorfer Kirchenburg-Jungstorch in bewährter Zusammenarbeit mit Feuerwehr, Bauhof, Kirchgemeinde und Kirchenburgverein beringt. (Ring Nummer BY 95) Der Kindergarten nahm froh daran Anteil.
Der Tradition folgend verlieh der Gemeindekirchenrat auch in diesem Jahre dem Storchennachwuchs einen Namen. Das Einzelkind heißt ab sofort „Bodo“, wir wünschen ihm einen guten Start ins Storchenleben.
Die Kirchgemeinde Walldorf denkt dankbar zurück an die Begegnung mit dem Ministerpräsidenten am 2. Juni auf der Walldorfer Kirchenburg und sein ergreifendes Grußwort zum Wiederaufbau unserer niedergebrannten Kirche. In 3-4 Jahren hoffen wir, dass sich der schwarz-weiße Bodo irgendwo niederlässt und eine eigene Familie gründet. Erst dann wird sich herausstellen, ob er den Namen Bodo zu Recht trägt, oder ob sein Name auf die Ehefrau des Ministerpräsidenten umgeschrieben werden muss, so ist es Walldorfer Brauch. Für den Fall der Fälle würden wir die First Lady dann höflich um Erlaubnis bitten.
 

Beringen_Bodo

Storchenjunge_Bodo
BR_Kirchenburg2019

 

 

2016

Nachdem es 2015 mit bis zu 7 Störchen in der Kirchenburg viel zu viel Unruhe gab, hat sich nun ein Paar eingefunden. Dieses Jahr hat es geklappt, und das Storchenpaar wurde nicht wieder durch Konkurrenten vertrieben. Mit dem Storchenjungen Karsten - benannt nach dem für den Wiederaufbau unserer Kirche verantwortlichen Architekten -   konnte nach vielen Jahrzehnten mal wieder Walldorfer Storchennachwuchs aufgezogen werden.

 

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